Take ThatTake That war in den 90ern neben den
Backstreet Boys die erfolgreichste Boygroup im Popgeschäft. Mit
perfekten Tanzeinlagen und der entsprechenden Optik eroberten
sie den Popolymp. 1989/90 hatten sich die fünf englischen Jungs
mit Hilfe des Musikmanagers Nigel Martin-Smith in Manchester
zusammen gefunden, um sich zum Leidwesen von Heerscharen
weiblicher Fans 1996 wieder aufzulösen. Die Trennung der
Popbarden löste unter ihren Anhängern eine wahre Massenhysterie
aus. Take That – das waren Gary Barlow, Robbie Williams, Mark
Owen, Howard Donald und Jason Orange. Traten sie am Anfang noch
in kleinen Clubs und Bars auf, mauserten sie sich innerhalb
kürzester Zeit zu den Teenie-Idolen ihrer Zeit. Mit
unvergesslichen Songs wie „Relight my fire“, „Pray“, „Everything
changes“ oder „Babe“ sangen sie sich in die Herzen der Mädchen.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wurden sie mit Preisen wie dem
Brit Award nur so überhäuft. Im Jahr 1995 verließ Robbie
Williams die Band mit Pauken und Trompeten, um eine beispiellose
Solokarriere zu starten und der berühmteste Sänger Europas zu
werden, obwohl ihm der Ausstieg nicht leicht fiel und er ihn
später immer wieder thematisierte. Als
Take That 2006, eine Dekade nach ihrem
offiziellen Ende, ihre Reunion und ihr Comeback erfolgreich
feierten, wurde immer wieder darüber spekuliert, ob Robbie
Williams dabei sein würde. Doch dazu sollte es nicht kommen. |